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Energetische Modernisierung des Tennisclubs Bad Vilbel e. V.

Bad Vilbel

Detail-Beschreibung

Modernisierung der Heizungsanlage

Die Heizungsanlage im Clubhaus des Tennisclubs Bad Vilbel e. V. war über 30 Jahre alt und in den letzten Jahren regelmäßig in den Wintermonaten ausgefallen, zudem gab es für das Modell keine Ersatzteile mehr. Deshalb musste eine neue Heizungsanlage angeschafft werden, die zum einen zuverlässig arbeitete und zum anderen auch den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz genügte. Aus diesem Grunde haben wir uns zur Anschaffung einer Heizungsanlage mit solarer Trinkwassererwärmung entschieden. In den Sommermonaten, in denen durch regen Spielbetrieb insbesondere die Duschen stark beansprucht werden, kann das Wasser zukünftig mit Hilfe von Sonnenenergie erwärmt werden, was erhebliche Energiekosteneinsparungen bedeutet. Auch das moderne Buderus Gasbrennwertgerät trägt durch optimale Energieausnutzung zur Kosteneinsparung bei. Die Gesamtfläche der Solarthermie-Anlage beträgt 9,48 Quadratmeter.

Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED

Die vier Tennisplätze in unserer Halle wurden noch mit konventionellen Lichtröhren beleuchtet. Bei fast allen Plätzen stand ein Austausch der Röhren wegen Ablauf der Lebensdauer an. Auf allen vier Plätzen wurden die konventionellen Leuchtröhren durch LED-Röhren ersetzt. Im älteren Hallenteil mussten dabei auch die Fassungen ausgetauscht werden, da die Leuchten schon über 30 Jahre alt und durch mehrfachen Röhrentausch schadhaft waren. Durch die deutlich höhere Energieeffizienz errechnet sich eine Amortisationszeit für die LED-Röhren von zirka 1,6 Jahren. Mittelfristig ergeben sich für unseren klimafreundlichen Verein somit erhebliche Energiekosteneinsparpotenziale.

Platzbewässerung mit Flusswasser

Aufgrund des hohen Trinkwasserbedarfs zur Bewässerung der Tennisplätze wurde die bestehende Bewässerungsanlage auf neuesten Stand gebracht. Diese Anlage nutzt das Wasser aus der Nidda zur Bewässerung. Das Wasser wird über zwei Kiesfiltertanks geführt und anschließend in zwei insgesamt 16 Quadratmeter großen Tanks gespeichert. Aus diesen Tanks wird das Wasser mittels einer Tauchpumpe in das bestehende Bewässerungssystem gepumpt. Die jährliche Trinkwassereinsparung beträgt 3.500 Kubikmeter.