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LED-Initiative der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG

Projekte der Region FrankfurtRheinMain

Detail-Beschreibung

Die Leuchtdioden (LED)-Initiative der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (OVAG) – größtes flächendeckendes LED-Projekt in Deutschland

OVAG-LED-Initiative 1
Quelle: Philips

Ziel und Inhalt des Projektes: Im Rahmen des Projektes der OVAG-LED-Initiative (OLI) wurden über 52.000 mit konventionellen Leuchten bestückte Lichtpunkte auf hocheffiziente und umweltfreundliche LED-Leuchten in 50 Kommunen des OVAG-Versorgungsgebietes – dem Wetteraukreis, dem Vogelsbergkreis sowie Teilen des Landkreises Gießen und des Main-Kinzig-Kreises – flächendeckend umgerüstet. Fast 20.000 Leuchten davon finden sich in 14 Kommunen des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain (Butzbach, Florstadt, Friedberg (Hessen), Hammersbach, Karben, Münzenberg, Nidddatal, Nidderau, Ober-Mörlen, Reichelsheim (Wetterau), Rockenberg, Rosbach vor der Höhe, Wölfersheim und Wöllstadt).

Mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technologie wurde eine signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen bei der Stromnutzung gegenüber der bestehenden Technologie erreicht, so dass allein in den betreffenden Kommunen des Regionalverbandes jährlich rund 3.200 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Insgesamt beläuft sich die Einsparung auf etwa 8.700 Tonnen CO2 jährlich. Aufgrund dieses hohen CO2-Minderungspotenzials von etwa 80 Prozent förderte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die OLI im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative.

OVAG-LED-Initiative 2
Quelle: Philips

Die lichtpunktweise Planung der neuen Leuchten wurde durch die HessenEnergie Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH vorgenommen, die auch an der Projektvorbereitung und -umsetzung maßgeblich mitgewirkt hat. Neben der nachhaltigen Reduzierung des Stromverbrauchs und der Treibhausgasemissionen wurde eine signifikante Verbesserung der Ausleuchtung der Straßen, Gehwege und Plätze erreicht. Zudem profitieren die an der OLI beteiligten Kommunen von niedrigeren jährlichen Aufwendungen für die Straßenbeleuchtung sowie zukünftig geringer steigenden Aufwendungen, die insbesondere durch die Reduzierung des Stromverbrauchs gegenüber der konventionellen Technologie begründet sind. Da die LED-Technologie eine sehr zielgerichtete Beleuchtung ermöglicht, wird darüber hinaus eine unerwünschte Abgabe von Licht in die Umwelt vermieden (keine überflüssigen Lichtemissionen). Ferner wird eine Verringerung des Insektenanflugs erzielt, da die Leuchtdioden nicht in dem für nachtaktive Insekten besonders anlockenden Spektralbereich leuchten.

Laufzeit des Fördervorhabens: 1. November 2012 bis Juli 2015