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10.000 Dächer für die Energiewende

Auftaktveranstaltung „Solarenergie – Neue Chancen für Kommunen und Bürger“ am 16. Mai 2017 und Praxisworkshops „Geht nicht gibt´s nicht - Energiegewinnung auf kommunalen Dächern“

Zur Auftaktveranstaltung der Maßnahme „10.000 Dächer für die Energiewende“ trafen sich auf Einladung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain 60 Vertreter der Mitgliedskommunen und -kreise sowie weitere Akteure aus der Region. Vereintes Ziel der Anwesenden: Die Solarenergie wieder aus dem Schatten zu holen und das enorme Potenzial der Sonne in den Fokus zu rücken. In Workshops unter dem Motto „Geht nicht gibt´s nicht“ erhalten Kommunen und Kreisen auf konkrete Fragen praxisorientierte Antworten, um dieses Potenzial für sich zu nutzen.

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Auftaktveranstaltung „Solarenergie – Neue Chancen für Kommunen und Bürger“

Solar-Anlagen auf Dächern haben ein großes Potenzial

Erste Orientierung bei der Auftaktveranstaltung am 16. Mai 2017 bot die KeyNote von Mathias Samson, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, der den Zuhörern versicherte, dass auch das Land Hessen ein großes Potenzial sieht – vornehmlich durch Solar-Anlagen auf den Dächern. Denn nie waren die Argumente für Photovoltaik-Anlagen so überzeugend: Zum einen hat sich die Technologie weiterentwickelt, mit immer höheren Wirkungsgraden und Speichermöglichkeiten, zum anderen zeigte Herr Volker Klös, Geschäftsführer der Sonneninitiative, dass die Kosten für Photovoltaik-Anlagen in den letzten 12 Jahren um drastische 80 Prozent (!) gesunken sind. Zusammen mit neuen Tools, wie dem Solar-Kataster Hessen, vorgestellt von Herrn Dr. Justus Brans vom Hessischen Wirtschaftsministerium , sowie dem Klima-Energie-Portal des Regionalverbandes, ist es für Bürger deutlich einfacher sowie transparenter, sich über geeignete Flächen und Renditen zu informieren. Die Podiumsdiskussion, unter anderem mit der Ersten Kreisbeigeordneten des Kreises Offenbach Frau Claudia Jäger, verdeutlichte zudem, dass ein großes Interesse zahlreicher Akteure vorhanden ist, sich an dem Ausbau der Solarenergie in der Region zu beteiligen.

Dokumente:

Auftaktveranstaltung: “Solarenergie - Neue Chancen für Kommunen und Bürger“
pdf  Einladungsflyer

Dr. Schröder-Goga (Regionalverband FrankfurtRheinMain)
pdf  Regionales Energiekonzept FrankfurtRheinMain [1,6 MB]

Volker Klös (Sonneninitiative e. V.)
pdf  Chancen aktueller Entwicklungen nutzen [2 MB]

Dr. Justus Brans (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)
pdf  Potenziale erkennen: Das Solar-Kataster Hessen [3 MB]


Praxisworkshops „Geht nicht gibt´s nicht – Energiegewinnung auf kommunalen Dächern“

Um den Ausbau der Solaranlagen auf dem Dach zu unterstützen, bietet der Regionalverband FrankfurtRheinMain Workshops unter dem Motto „Geht nicht – gibt´s nicht“ an. Experten informieren hier praxisnah zu verschiedenen Themen, auf die es bei der Errichtung von Anlagen ankommt, und stehen für konkrete Fragen zur Verfügung.

01. Juni 2017: Beurteilung von Flächen

Der Workshop zeigte, worauf bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen zu achten ist und wie auch zunächst schwierige Dächer zum Erfolgsfall werden können. Zudem wurde demonstriert, wie mit dem Solar-Kataster Hessen und Google Earth geeignete Dächer mit ausreichendem Solarpotenzial gefunden werden können.

Dokumente:

Workshop: Beurteilung von Flächen
pdf  Einladungsflyer

Bettina Kühn (Regionalverband FrankfurtRheinMain)
pdf  Die Region geht mit gutem Beispiel voran [2 MB]

Klaus Gütling (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)
pdf  Potenziale erkennen: Das Solar-Kataster Hessen [3 MB]

Matthias Heimbächer (BürgerEnergie RheinMain eG)
pdf  Geeignete Dacharten - Beispiele und Lösungen auch für schwierige Fälle, Teil 1 [1,9 MB]

Volker Klös (Sonneninitiative e. V.)
pdf  Geeignete Dacharten - Beispiele und Lösungen auch für schwierige Fälle, Teil 2 [1,3 MB]

Chistian Quast (Sonneninitiative e. V.)
pdf  Geht nicht gibt´s nicht - Erfolgsfaktoren für gelungene Projekte

Der nächste Praxisworkshop findet am 31. August 2017 zum Thema "Finanzierung und Betreibermodelle" statt:

Die Vergütung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz ist fortschreitenden Kürzungen und Einschränkungen unterworfen. Angesichts der niedrigen und weiter fallenden Erzeugungspreise rückt dadurch vor allem der Eigenverbrauch immer stärker in den Fokus. Vor diesem Hintergrund zeigt der Workshop unterschiedliche Modelle einer wirtschaftlichen Nutzung der Solarenergie. Zudem bietet das neue Mieterstromgesetz Chancen auch für Mieter.

Hier finden Sie das Programm und gelangen zur Anmeldung der Veranstaltung.

Ziel

„10.000 Dächer für die Energiewende“ ist eine Maßnahme, die im Beteiligungsprozesses zum Regionalen Energiekonzept FrankfurtRheinMain erarbeitet wurde. Ziel ist es, möglichst viele geeignete Flächen (Dächer, Fassaden, Balkone) einer solaren Nutzung zuzuführen.

Die Ausbaumöglichkeiten für die Nutzung der Windkraft sind aufgrund der hohen Restriktionen im Kern der Region beschränkt. Um die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben und die regionale Wertschöpfung zu steigern, sollen die Potenziale der Solarenergie in der Region ausgebaut werden.

Wie wollen wir dies erreichen?

  • Die Solarenergie wieder stärker in die öffentliche Diskussion bringen
  • Informationen und Fortbildungen zur Solarenergie anbieten
  • Bündelung der Aktivitäten in der Region
  • Kommunen und Landkreise in ihren eigenen Aktivitäten und als Multiplikatoren unterstützen
  • Fortschritte analysieren und dokumentieren

Begleitet wird das Projekt durch einen Expertenarbeitskreis (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Hessen Agentur, House of Energy, Mitgliedskommunen z.B. Rüsselsheim, Mörfelden-Walldorf, Sulzbach, Bürgerenergiegenossenschaften, Sonneninitiative e.V.).

Welche Bausteine nutzen wir?

Stand der Solarenergie im Gebiet des Regionalverbandes

Im Klima-Energie-Atlas sind für das Gebiet des Regionalverbandes über 15.300 Solaranlagen erfasst und verortet. Sie stellen ca. 30 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in unserer Region zur Verfügung. Am Stromverbrauch haben sie derzeit noch einen geringen Anteil von 1,5 Prozent. (Zahlen: Stand 12/2015)

Detaillierte Informationen für alle Mitgliedskommen, die (Teil-)Kreise und den Regionalverband finden Sie unter Daten zur Region. Die räumliche Darstellung auf kommunaler Ebene finden Sie im Klima-Energie-Atlas.

Zahlreiche Aktivitäten zum Ausbau der Photovoltaik und Solarthermie in der Region sind bereits vorhanden. Projektbeispiele finden Sie in den Kima- und Energieprojekten unter der Kategorie „Sonne“.