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Weitere Aktivitäten des Regionalverbandes


Projektübersicht

Der Regionalverband ist neben dem Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien und dem Regionalen Energiekonzept FrankfurtRheinMain in weiteren Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel auf unterschiedlichen Ebenen aktiv. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht aktueller sowie bereits abgeschlossener Projekte.

Ausstellung »Klima braucht Energie«
Klimaschutzteilkonzept »Klimagerechtes Flächenmanagement«
e-transform
SPECIAL
Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen
Integrierter Klimaschutzplan Hessen 2025
Solarbundesliga
C-Change
Klimaanpassung Mittel- und Südhessen


Ausstellung »Klima braucht Energie«

»Klima braucht Energie« ist die Ausstellung des Regionalverbandes zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energieversorgung. Auf 16 Tafeln werden Informationen zu folgenden Themen präsentiert:
  • Ursachen und Folgen des Klimawandels
  • Eckpfeiler des Klimaschutzes
  • Energieverbrauch, Stromeinsparung und Energieeffizienz
  • Erneuerbare Energien: Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie
  • Handlungsmöglichkeiten der Kommunen
  • Beispiele aus dem Verbandsgebiet
  • Herausforderungen und Chancen
  • Aktivitäten des Regionalverbandes zum Thema Klima und Energie
Hier können Sie die Ausstellung herunterladen oder ausleihen.

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Klimaschutzteilkonzept »Klimagerechtes Flächenmanagement«

Potenziale für zusätzlichen Wohnraum im Siedlungsbestand der 50er- bis 70er Jahre – Ergebnisse eines Modellprojektes für ein klimagerechtes Flächenmanagement

In dem zusammen mit den beiden Städten Frankfurt und Bad Homburg durchgeführten Förderprojekt wurde der Siedlungsbestand der Nachkriegsjahre im Hinblick auf Potenziale für zusätzlichen Wohnraum untersucht. Potenziale wurden im Bereich der locker bebauten Zeilenbau- und Großwohnsiedlungen und auch in älteren Einfamilienhausgebieten gesehen. Viele dieser Gebäude müssen ohnehin energetisch optimiert und modernisiert werden. Somit bieten diese Art Siedlungen ideale Voraussetzungen, um auch baulich weiterentwickelt zu werden. Ein weiterer Bestandteil des Projektes war es, die Einsparpotenziale an Treibhausgasemissionen zu bilanzieren. Insbesondere in den Siedlungen mit Mehrfamilienhäusern kann durch gemeinsame Wärmenetze bei gleichzeitiger Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung mehr als die Hälfte des Ausstoßes an Treibhausgasen eingespart werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschlussbericht des Förderprojektes Klimagerechtes Flächenmanagement [22,3 MB].

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e-transform

Im Verlauf des Projektes e-transform wurde eine multimediale Wissensplattform entwickelt, die die Benutzer für einen nachhaltigen Energiekonsum sensibilisieren soll. Dies ist wichtig, denn die Energiewende ist nicht nur ein technischer Transfer, sondern muss auch in den Köpfen stattfinden. In diesem Projekt sollte daher zu der hierfür notwendigen Kommunikation geforscht werden.

Projektträger war die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg und in Abstimmung mit den Praxis-Partnern – der Europäischen Metropolregion München und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain – wurden unterschiedliche Kommunikationsbausteine entwickelt. Das Projekt wurde im Juli 2016 abgeschlossen.

Drei Forschungsberichte sind inzwischen erschienen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite

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SPECIAL

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain war Projektpartner im Europaprojekt Spatial Planning and Energy for Communities in All Landscapes (SPECIAL). Das Projekt wurde geleitet vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin. Ziel des Projektes war die Erarbeitung von Materialien und die Durchführung regionaler Workshops, mit denen Planer in den Städten und Gemeinden der teilnehmenden Regionen für die verstärkte Beachtung von Energie- und Klimaschutzaspekten geschult werden sollten. Das Projekt startete im April 2013 und endete im März 2016. Es wurde gefördert durch das Programm Intelligent Energy Europe.

Zusammen mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, dem Verband Region Stuttgart und dem Regionalverband Ruhr sorgte der Regionalverband FrankfurtRheinMain für die Anpassung der vom Deutschen Institut für Urbanistik erarbeiteten Schulungs- und Informationsmaterialien an die örtlichen Bedürfnisse. Im Juni 2015 wurde ein regionaler Workshop vom Regionalverband in Frankfurt durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie auf der SPECIAL-Projektwebseite.

Produkte und Materialien aus dem SPECIAL-Projekt stehen zum herunterladen bereit. 

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Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen

Auf Basis der Nachhaltigkeitsstrategie der hessischen Landesregierung sollen mindestens 100 Kommunen eine sogenannte Charta für den Klimaschutz unterzeichnen. Darin verpflichten sich die Kommunen, Aktionspläne auf der Grundlage einer CO2-Bilanz zu erstellen und regelmäßig über deren Umsetzung zu berichten.

In den Aktionsplänen werden Maßnahmen bestimmt, die den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien für die Strom- und Wärmeerzeugung in der Kommune verstärken. Anhand der CO2-Bilanz lassen sich Wirksamkeit und Effizienz der einzelnen Maßnahmen verfolgen. Bis November 2016 hatten bereits 146 Kommunen und Landkreise die Charta unterzeichnet. Seit November 2016 ist neben dem Klimaschutz auch die Anpassung an den Klimawandel zum gleichwertigen Ziel des Projektes erklärt worden. Das Projekt "100 Kommunen für den Klimaschutz" heißt nun "Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen".

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain unterstützt seine Mitgliedskommunen bei der Umsetzung ihrer Verpflichtungen durch Koordination und Beratung und wirkt im Steuerungskreis mit.

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Integrierter Klimaschutzplan Hessen 2025

Im Jahr 2008 hat die hessische Landesregierung die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins Leben gerufen. Aktuell entwickeln Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam Lösungen rund um die Themen biologische Vielfalt, nachhaltiger Konsum und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Außerdem wurden der Klimaschutz und die Klimawandelanpassung als neue Schwerpunktthemen mit aufgenommen, denn Hessen will bis 2050 klimaneutral sein und die Treibhausgasemissionen um 90 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 reduzieren. Der „Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025“ soll den Weg dorthin aufzeigen und Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel enthalten.

Der Regionalverband ist im Steuerungskreis und in den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaften des Integrierten Klimaschutzplanes Hessen 2025 vertreten.

Weitere Informationen zum Klimaschutzplan Hessen finden Sie auf der Webseite der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen.

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Solarbundesliga

Die Solarbundesliga wird organisiert von der Redaktion der Zeitschrift „Solarthemen“, in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe. Sie erstellt Ranglisten von Kommunen, die Solarenergie erfolgreich nutzen.

Die Rangliste wird erstellt auf Basis der Kollektorfläche pro Einwohner bei der Solarthermie und der pro Einwohner installierten Leistung bei der Photovoltaik. Für lokale und regionale Akteure soll die Solarbundesliga einen Anreiz bilden, verlässliche Gesamtzahlen zu ermitteln, beispielsweise durch Zählung auf den Dächern oder Umfragen bei Installateuren.

Melden kann jeder, der die ermittelten Daten glaubhaft belegen kann. Neben Bundes-, Landes- und Kreiswertungen gibt es auch Regionalmeisterschaften. Wie sich die Metropolregion FrankfurtRheinMain schlägt? Sie erfahren es hier


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C-Change

Der Regionalverband beteiligte sich von 2009 bis Ende 2012 zusammen mit weiteren Akteuren aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und den Niederlanden am EU-Kooperationsprojekt C-Change (Changing Climate, Changing Lives).

Das Ziel von C-Change war die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel durch konkrete Vorhaben. So entstand hier in der Region die Klimaroute mit acht Stationen entlang des Mains. Jede Station erklärt unterschiedliche Themen rund um den Klimawandel und dessen Auswirkungen. Auch wurde zusammen mit dem Wetterpark Offenbach ein Klima- und Wetterexperimentekoffer entwickelt. Dieser kommt an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in der Region zum Einsatz.

Weitere Informationen zur Klimaroute finden Sie auf der Webseite des Regionalparks RheinMain.


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Klimaanpassung Mittel- und Südhessen

Ziel des Projektes Klimaanpassung in der Modellregion Mittel- und Südhessen (Klamis) war es, auf Basis von Instrumenten der Raumordnung, zum Beispiel Regionalplänen, regionale Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien zu entwickeln. Dadurch sollten Fragen zu Klimafolgerisiken besser beantwortet werden können. Außerdem sollten für die Kommunen konkrete Handlungsoptionen für die Umsetzung einer Anpassungsstrategie benannt werden.

Leitfaden: Kommunen im KlimawandelInsgesamt wurden acht Modellregionen in Deutschland gefördert. In der ersten Phase des Projektes (2009 bis 2011) wurde ein Handlungsleitfaden zur Anpassung an den Klimawandel für Kommunen entwickelt [PDF: 2,8 MB]. 

Die Ergebnisse aus der ersten Projektphase wurden anschließend um den Themenschwerpunkt Siedlungsklima vertieft. Hierbei wurde der Fokus auf die Berücksichtigung des Klimas in der Regionalplanung und die Möglichkeiten der Klimamodellierung gelegt. Es wurde eine Grundlage für einen Leitfaden zur modellgestützten Klimaanalyse und Bewertung für die Regionalplanung erarbeitet und am Beispiel Marburg in Hessen umgesetzt. Die zweite Projektphase erfolgte von 2011 bis 2013.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

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