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Integriertes Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg

Neu-Isenburg

Detail-Beschreibung

Quelle: Stadt Neu-Isenburg
Im Juni 2017 ist unter der Leitung des Dezernenten für Klimaschutz und Energiewende Dirk Wölfing das Projekt »Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Neu-Isenburg« gestartet. Es wurde von der Firma Klärle, Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH begleitet und wird vom Projektträger Jülich des Bundesumweltamtes gefördert.

Ziel des Projektes war, ein Konzept für den Weg in die Klimaneutralität für Neu-Isenburg zu entwickeln. Es sollten kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen definiert werden, mit denen ein selbst gestecktes Ziel im Klimaschutz erreicht werden kann.

Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes war die breite Öffentlichkeit beteiligt. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, die Verbände, die ansässigen Unternehmen und einschlägige Akteure der Stadt wurden eingebunden. Bei der Auftaktveranstaltung im Juni 2017 und in drei nachfolgenden Workshops wurden Anregungen und Vorschläge zusammengetragen, die als Grundlagen für den Maßnahmenkatalog des Integrierten Klimaschutzkonzeptes dienten. Am 16. Oktober 2018 wurde der Entwurf des Integrierten Klimaschutzkonzeptes vom Magistrat beschlossen.

Die Stadt Neu-Isenburg hat sich bereits 2012 durch den Beitritt zum Projekt der Hessischen Landesregierung »Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz« und die Unterzeichnung der entsprechenden Charta das Ziel gesetzt, aktiv Klimaschutzpolitik zu betreiben. 2012 wurde der »Aktionsplan Klimaschutz 2012 - 2016« erstellt. Im Aktionsplan wurde bereits die Richtgröße, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu vermindern, festgelegt und am 24. April 2013 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Diese Zielsetzung ist im Integrierten Klimaschutzkonzept in ein Umsetzungsszenario überführt. Dieses Szenario geht in Anlehnung an die Klimaziele der Bundesregierung und des Landes Hessen von einer Reduktion des CO2-Ausstosses um 50 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 bis 2030 und ein Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 aus. In Zahlen bedeutet das eine Reduktion der CO2-Emissionen bis 2030 auf zweieinhalb bis drei Tonnen und bis 2050 eine Reduktion um ca. 80 Prozent bis 90 Prozent, das heißt auf eine halbe bis eine Tonne pro Kopf.