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Albert-Schweitzer-Schule - Sporthalle als Passivhaus

Neu-Isenburg

Detail-Beschreibung

Zeichnung Sporthalle »Albert-Schweitzer-Schule« in Neu-Isenburg

Der Kreis Offenbach beachtet bei allen Neubauten die aktuell möglichen Umweltstandards. Darüber hinaus werden Schulgebäude - wenn möglich - Zug um Zug mit Photovoltaik ausgestattet. Bei Neubauten kommt auch der Passivhausstandard zum Tragen. Dazu ein Beispiel:

Die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule in Neu-Isenburg wurde im südwestlichen Bereich des Grundstücks errichtet. Bei dem Neubau handelt es sich um eine Einfeldhalle, die als Passivhaus geplant wurde. Eine sehr gute Dämmung, die Vermeidung von Wärmebrücken, eine Dreifachverglasung mit hochwertigen Fensterrahmen sowie eine geprüfte Luftdichtheit von 0,1 h/-1 kennzeichnen die Gebäudehülle. Durch den hohen Wärmeschutz, die gute Luftdichtheit der Bauhülle und eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit integrierter Wärmerückgewinnung liegt der Heizwärmebedarf bei unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Dadurch wird eine Beheizung über die Lüftungsanlage möglich. 

 

Zeichnung Sporthalle »Albert-Schweitzer-Schule« in Neu-Isenburg

Die Haustechnik umfasst eine separate Lüftungsanlage mit Heizregister und mit etwa 82 Prozent Wärmebereitstellungsgrad, eine Kunstlichtregelung nach Präsenz und Tageslicht, eine Photovoltaik-Anlage sowie eine thermische Solaranlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Auf dem Dach der Umkleiden wurde eine Phhotovoltaik-Anlage mit drei Reihen Photovoltaik-Elementen installiert mit einer Leistung von 17.738 Kilowattstunden pro Jahr.