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Schülerwettbewerb 2019: »Sonnenenergie, eine coole Sache«

Schülerprämierung am 14. September 2019 auf dem Sonnenfest in Rüsselsheim am Main


Sie taten, sie kamen, sie siegten!

Beim Schülerwettbewerb „Sonnenenergie, eine coole Sache“ nahmen Schüler-Teams aller Schularten ab der 6. Klasse teil. Insgesamt 28 Projekte wurden aus Frankfurt, Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Kreis Groß-Gerau, dem Main-Taunus-Kreis und dem Kreis Offenbach angemeldet. Die Gruppen haben ihre Ideen zum Thema Solarenergie und Elektromobilität eingereicht. Fünf Teams wurden von der Jury als Finalisten des Schülerwettbewerbs ausgewählt.

Auf dem Sonnenfest in Rüsselsheim am Main am 14. September 2019 stellten die fünf Gewinner-Teams Ihre Projekte dem Publikum vor. Die Zuschauer waren von den Ideen und dem Engagement der Schüler beeindruckt. Am Ende wählten sie ihren Favoriten. Die Endrunde des Wettbewerbs und die Preisverleihung moderierte Tim Frühling vom Hessischen Rundfunk.

Die Gewinner-Teams

Photovoltaik AG: Kreuzburgschule, Hainburg (5.–8. Klasse)
Ein überdachter Parkplatz mit Solaranlagen und Windrad auf dem Schulgelände soll Strom für eine E-Ladestation liefern. Das Team setzt sich mit den theoretischen Grundlagen zur elektronischen Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch auseinander. Sie erarbeiteten für das Projekt mögliche Finanzierungsmodelle und haben dabei Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und in das Projektmanagement. Außerdem eignen sie sich Kenntnisse im Umgang mit Behörden bei der Projektplanung an. Die Erfahrungen fasst die AG in einem Musik-Video zusammen und präsentiert ein Modell des Parkplatzes mit Solaranlagen und Windrad.


Sunwalk: Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim (11. Klasse)
Auf der Überdachung eines Verbindungsgangs auf dem Schulgelände wird eine Photovoltaik-Anlage angebracht, die eine E-Bike-Ladestation, einen Speicher und ein Teil der Beleuchtung mit Strom versorgt. Dabei weißt die Anlage eine Leistung von 4,5 kwp auf. Als Bonus wird gezeigt wie das bestehende Windrad auf dem Schulgelände mit einem größeren Generator ausgebaut wird.

Solarpop: Heinrich-von-Kleist-Schule, Eschborn (10. Klasse)
Eine Satellitenschüssel wird als „Solarkocher“ eingesetzt, um Sonnenenergie zu bündeln und effektiv zum Kochen zu nutzen. Die Konzentration der Sonnenenergie soll genügend Hitze erzeugen, um beispielsweise Mais zum Popen zu bringen. Aus dieser Idee heraus gründet der Name des Teams. Daneben wird experimentiert, welche weiteren Nahrungsmittel sich zum Kochen mit Sonnenenergie eignen. Der Versuchsaufbau und die Erkenntnisse werden in einem Video dargestellt.

Team HvK: Heinrich-von-Kleist-Schule, Eschborn (9. Klasse)
Es sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, wie Mittelstädte wie Eschborn umweltfreundlich Strom erzeugen. Die Projektidee ist, den Gewerbesteuerhebesatz für Unternehmen zu senken, die in erneuerbare Energien investieren, um damit die Nutzung dieser Anlagen für Unternehmen attraktiver zu gestalten. Das Team führte hierfür eine Potenzialanalyse der möglichen Flächen für Photovoltaikanlagen im Eschborner Gewerbegebiet durch.

HeroXSun: Prälat-Diehl-Schule, Groß-Gerau (10. Klasse)
Die Vision eines abbaubaren Zeltes mit flexiblen Photovoltaikplatten als Außenwand soll umgesetzt werden. Die von den Solar-Panels eingefangene Solarenergie soll in einer Batterie gespeichert werden. Die Kompaktheit sowie der einfache Aufbau des Zeltes ermöglichen auf diesem Weg eine direkte Nutzung der gespeicherten Energie. Über eine integrierte Steckdose kann der erzeugte Strom direkt genutzt werden. Diese Überlegungen sind in einem Video mit Graphiken visualisiert und erläutert.


Alle sind Gewinner

Der ersten Preis ging an die zwölf Schüler der Photovoltaik AG, die extra für den Schülerwettbewerb gegründet wurde. Mit großer Freude nahmen sie diesen Preis entgegen. Den zweiten Preis erhielt das Team Sunwalk, den dritten das Team Solarpop, den vierten und fünften Preis bekamen HeroXSun und das Team HvK. Aber sie alle waren bereits Sieger!

Die symbolischen Schecks für die Gewinner-Teams überreichten die Spender der Preisgelder: Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim und Rouven Kötter, Ersten Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain. Für jeden Schüler gab es darüber hinaus ein Solar-Panel, um damit ein Mobilfunkgerät aufladen zu können.

Auch unter den Nicht-Siegern waren schöne Projekte dabei, die mit interessanten Ideen und mit Freude am Thema umgesetzt wurden. Ein Zitat aus einem dieser Projekte: „Danke (…) für die Möglichkeit, uns mit dem Thema Solarenergie besser und tiefer umsetzen zu können, da wir leider dieses Thema nicht in der Schule thematisieren und nie gedacht hätten, dass das Umsetzen so viel Spaß machen könnte“.


Der Schülerwettbewerb „Sonnenenergie, eine coole Sache“ ist eine Initiative des Regionalverbands FrankfurtRheinMain und der Stadt Rüsselsheim am Main zum Klimaschutz in unserer Region.


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