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Ausbau Erneuerbarer Energien in Offenbach - Geothermie

Offenbach, kreisfreie Stadt

Detail-Beschreibung

Geothermie in Offenbach am Main
Nutzung von Erdwärme
Quelle: Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie

Zur unmittelbaren Verbesserung des lokalen Energiemixes und um sich von Energieimporten unabhängiger zu machen, strebt Offenbach eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an. So ist die Verwendung von Holzpellets in der Fernwärmeversorgung, eine fortwährende Prüfung der Möglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien in kommunalen Gebäuden und der Ausbau der erneuerbaren Energie auch bei privaten Hausbesitzern durch Umsetzung des städtischen Solarkatasters geplant.

Nicht zuletzt hat die Stadt Offenbach auch rechtlich verankerte Vorgaben zu erfüllen: So gibt das Bundesumweltministerium vor, bis spätestens zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch bundesweit auf mindestens 35 Prozent zu steigern. In Offenbach werden bis dato 55 Erdwärmesonden-Anlagen betrieben. Mit Ausnahme einer Großanlage haben alle Anlagen eine Heizleistung von maximal 30 Kilowatt. Die Nutzung von Erdwärme durch Wärmesonden oder -kollektoren führt zu einer Benutzung der im Boden befindlichen Wärmeenergie und ist damit erlaubnispflichtig. Nach Fertigstellung der Anlage ist uns eine Fertigstellungsanzeige vorzulegen und es muss eine Inbetriebnahme-Prüfung erfolgen.

Offenbach liegt zu weiten Teilen in einem wasserwirtschaftlich ungünstigen Gebiet für die Nutzung von Erdwärme. Damit ist eine Genehmigung zwar nicht ausgeschlossen aber schwieriger zu beurteilen als in anderen Gebieten. Sie können sich im Vorfeld informieren, welche Gebiete in Offenbach günstig sind, wie entsprechende Baumaßnahmen auszuführen sind und welche technischen Anforderungen bestehen. Sofern die Bohrung an einem hydrogeologisch und wasserwirtschaftlich günstigen Standort erfolgen soll, ist ein Erlaubnisverfahren mit vereinfachten Antragsunterlagen möglich.

Detaillierte Informationen zum Thema Erdwärme sowie ein Antragsformular finden Sie hier

Bitte beachten Sie auch den Download im blauen Bereich unter »Dokumente«.