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Energetische Quartiersentwicklung »Südliche Ringstraße« Langen

Langen

Detail-Beschreibung

Das Quartier »Südliche Ringstraße« in Langen
Quelle: NH ProjektStadt

Klimafreundlichkeit und sozialverträgliche Umsetzung kombiniert mit Baukosten, Förderanteil und ohnehin geplanten Modernisierungen: so startet das Sanierungsmanagement der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt basierend auf einem integrierten Quartierskonzept »Energetische Stadtsanierung Langen« zunächst für drei Jahre. Ein Schwerpunkt ist dabei die energetische Ertüchtigung des Bestandes durch Dämmung und moderne Heiztechnik; im Wesentlichen die Umstellung auf Fernwärme. 4,8 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Je nach Bedarf werden neue Fenster, Wohnungseingangstüren und Haustüren eingebaut, die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert sowie für mehr Wohnkomfort die Bäder und Küchen komplett saniert. Von außen erhalten die Gebäude eine gut isolierende Wärmedämmung.

Die Unternehmensgruppe geht dazu über, nicht nur das einzelne Gebäude zu betrachten, sondern unsere Investitionen längerfristig und auf Quartiersebene zu planen, um dort mögliche Synergieeffekte zu nutzen. So können in geeigneten Quartieren mit anderen Wohnungsunternehmen oder den örtlichen Stadtwerken gemeinsame Energie- oder auch Nahwärmekonzepte umgesetzt werden. In Langen wird die Unternehmensgruppe eine neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der Stadtwerke zur Erzeugung von Nahwärme für die Wärmeversorgung der eigenen Bestände nutzen.

Auch die Mieter sind gefordert. Am Ende aller baulichen und anlagetechnischen Maßnahmen kann sich der Energiebedarf des Quartiers um etwas mehr als die Hälfte (58 Prozent) gesenkt haben. Gelingen kann dieses große Ziel nur, wenn auch die Mieter nach der Modernisierung ihrer Wohnungen umweltbewusst handeln. Beim Quartiersfest am 27. August 2016 wurde das wichtige Thema Energiesparen vor allem den jüngeren Anwohnern spielerisch vermittelt. Lesen Sie dazu die Pressemeldung.

Eine Beratung durch das Wohn-Cari-Team der Caritas mit einem rund einstündigen Besuch ist vorgesehen. Der Energiesparberater gibt Tipps und Infos zum Energiesparen und bringt nützliche Utensilien wie Steckerleisten und Energiesparlampen mit. Wer möchte, kann bei einem Zweitbesuch ein Jahr später über die Zählerkontrolle prüfen lassen, was ihm das Energiesparen gebracht hat.