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ÖKOSiedlung Friedrichsdorf - Wettbewerblicher Dialog

Friedrichsdorf

Detail-Beschreibung

Beteiligungsveranstaltung
Quelle: NH|ProjektStadt
Verfahrensablauf
Quelle: NH|ProjektStadt

Die Stadt Friedrichsdorf entwickelt derzeit das Wohnquartier „ÖKOSiedlung Friedrichsdorf“ mit rund 70.000 Quadratmeter Bruttobauland. Die Nassauische Heimstätte (NH)|ProjektStadt hat im Kompetenzcenter "Integrierte Stadt- und Gewerbeflächenentwicklung" die intensive Kommissionsarbeit moderiert und fachlich begleitet. Diese Form der Beteiligung bezog Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Fachleute aus Verbänden und Vereinen sowie Bürger ein. Es wurden die Themen nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaschutz und Energieeffizienz im Bauwesen sowie Verfahrensmöglichkeiten und juristische Rahmenbedingungen intensiv und fachlich diskutiert. Am Ende hat die Kommission im Konsens eine Empfehlung für den Magistrat formuliert, nach dessen Maßgaben die Ökosiedlung entwickelt werden kann. Als Eigentümerin der gesamten Fläche wird die Stadt Friedrichsdorf das Projektgebiet als Ganzes veräußern mit der Maßgabe, dass die Wohnbebauung durch einen Investor geplant, errichtet und auf eigene Rechnung vermarktet wird. Für die zirka 7 ha große Fläche an der Plantation/Petterweiler Holzweg waren Lösungsvorschläge für ein attraktives, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Stadtquartier zu erarbeiten, dessen Qualität in architektonischer, städtebaulicher, ökologischer und sozio-kultureller Hinsicht in der Region FrankfurtRheinMain herausragen soll. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde mit Unterstützung der NH|ProjektStadt ein Wettbewerblicher Dialog durchgeführt, durch den die Berücksichtigung aller wesentlichen Kriterien gewährleistet werden konnte. Mit dem Wettbewerblichen Dialog konnte erstmals ein transparentes auf ökologische und soziale Standards gleichermaßen fokussiertes Verfahren bei der Ausschreibung für stadtplanerische Dienstleistungen umgesetzt werden. Neben den Lösungskonzepten mit den Themen städtebauliches Gesamtkonzept, Wohntypen, Ökologie und Energieversorgung sowie soziale Infrastruktur und verkehrliche Anbindung waren nun auch das Kaufpreisangebot und die Vertragsentwürfe, die die Umsetzung der Planungen regeln, gefordert. Als Ergebnis des EU-Vergabeverfahrens lagen vier Konzepte von hoher Qualität vor, die die planerischen, ökologischen, rechtlichen und ökonomischen Ziele erreichen und in weiten Teilen deutlich übertreffen. Die hohe Qualität der Konzepte – u. a. waren alle Entwürfe auf ein Gold Zertifikat nach der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgelegt – wurden regelmäßig öffentlich kommuniziert und darüber hinaus im Rahmen breiter Akteursbeteiligungen offen und transparent diskutiert.

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