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Schulisches Mobilitätsmanagement – ein Pilotprojekt in Offenbach

Offenbach, kreisfreie Stadt

Detail-Beschreibung

Bushaltestelle an einer Projektschule
Quelle: Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stadt Offenbach
Am 22. November 2010 startete im Rahmen des Klimaschutzprogrammes der Stadt Offenbach das Schulische Mobilitätsmanagement. Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz koordiniert die Maßnahmen innerhalb der Stadt Offenbach zu diesem Thema. Die Zielsetzung dabei ist:
  • den Autoverkehr zu den Schulen zu reduzieren
  • Kindern langfristig nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu vermitteln.
Im Klimaschutzkonzept der Stadt Offenbach wird das Mobilitätsmanagement als eine von 66 Klimaschutzmaßnahmen aufgeführt. Doch nicht nur das Klima soll profitieren – auch die Sicherheit von Kindern im Verkehr, Bewegung und Gesundheit sowie Selbstständigkeit sind wichtige Aspekte. Die Mobilität von Kindern und Jugendlichen liegt dabei im besonderen Fokus. »Wer schon früh erfährt, dass Radfahren Spaß macht und weiß, dass S-Bahn-Fahren nicht schwierig ist, wird später als Erwachsener bewusster das für die jeweilige Situation geeignetste Verkehrsmittel wählen« so die Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz, in dem auch das Klimaschutzkonzept entwickelt wurde und regelmäßig eine CO2-Bilanz erstellt wird. »Wir führen hier praktischen Klimaschutz durch, der uns alle angeht. Wir schaffen gemeinsam mit allen Akteuren ein Bewusstsein für nachhaltige Mobilität und motivieren insbesondere die Kinder, schon zuhause mit dem Klimaschutz anzufangen. Jeden Tag haben wir es in der Hand: Wie entscheiden wir uns, um zur Arbeit oder zur Schule zu kommen? Muss wirklich jeder Meter mit dem Auto zurückgelegt werden? Diese Fragen haben uns auch beim Thema Schulweg beschäftigt.« Es gibt zwei Ausrichtungen zur Umsetzung des schulischen Mobilitätsmanagements:
  • den Arbeitskreis Schulisches Mobilitätsmanagement
  • die direkte Arbeit mit den Schulen.

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