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Große Küche auf kleiner Flamme - Großküchen leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz

Rhein-Main-Gebiet

Detail-Beschreibung

Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, überreicht Paul Fay, Leiter des Projektes Klimagourmet im Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main, einen Ballon als Einladung zur Teilnahme an der neuen Kampagne »Große Küche auf kleiner Flamme«.
Quelle: Klima-Bündnis e.V.

»Klimaschutz beginnt im Topf!« so der Aufruf der neuen Kommunikationskampagne »Große Küche auf kleiner Flamme« von Klima-Bündnis und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Deutschland.

Etwa ein Drittel des gesamten Lebensmittelumsatzes wird im Außer-Haus-Markt getätigt. Im Jahr 2014 waren dies über 71 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Alleine 15 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besuchen täglich ein Betriebsrestaurant. Diese Zahlen zeigen, welche Mengen an Lebensmitteln im Außer-Haus-Markt täglich verbraucht werden. Folglich sind der Kohlendioxid-Ausstoß und das Minderungspotenzial entsprechend hoch. Ziel der im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Kampagne ist daher, 100 Großküchen im Rhein-Main-Gebiet zu gewinnen, die mindestens einen von sechs Vorschlägen zur Reduzierung ihrer Kohlendioxid-Emissionen innerhalb von zwölf Monaten umsetzen.

Die Maßnahmen sind einfach sowie effektiv und sollen zudem den Tischgästen Klimaschutz auf dem Teller schmackhaft machen. Ein simples Beispiel ist der häufigere Einsatz von Kartoffeln statt Reis. Der Nassanbau von Reis verursacht wesentlich mehr Treibhausgasemissionen als die Erzeugung von Kartoffeln. Weitere Maßnahmen sind: öfter vegetarische Gerichte, mehr frische Ware, Bioprodukte, saisonale und regionale Lebensmittel sowie der Wechsel zu Ökostrom.

Die teilnehmenden Küchen präsentieren ihr Engagement mittels des CO2-Rechners auf www.grossekueche-kleineflamme.de. Hierfür füttern sie das Berechnungstool je nach gewählter Maßnahme mit den Daten der bisherigen und zukünftigen Warenmengen. Das Minderungspotenzial wird anschließend in Form von virtuellen Ballons dargestellt.

Neben Großküchen sind auch Kommunen zur Teilnahme aufgerufen, die als Träger von Kantinen, Krankenhausküchen oder Schulmensen die Kampagne dazu nutzen können, mit ihren kommunalen Klimaschutzaktivitäten in neue Bereiche vorzudringen.

Weitere Informationen unter www.grossekueche-kleineflamme.de. Bitte beachten Sie auch die Downloadmöglichkeit in der blauen Box unter »Service«.

Das Projekt hat einen Sonderpreis gewonnen beim

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