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Von der Sonne direkt ins Netz

Florstadt

Detail-Beschreibung

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürgerhauses Florstadt
Sie sind flacher als Solarkollektoren und lassen sich an jeder Stelle installieren, die von der Sonne erreicht wird: Photovoltaikanlagen eignen sich zwar vorwiegend für Dachflächen, aber auch an Hauswänden oder Schallschutzwänden erfüllen sie ihren Zweck. Sie wandeln Sonnenenergie in elektrischen Strom um, der dann direkt ins Netz eingespeist wird. Stromversorger bezahlen dafür bis zu 47 Cent pro Kilowattstunde – eine Mindestvergütung, die für zwanzig Jahre garantiert ist. Die private Anschaffung einer Photovoltaikanlage wird vom Staat mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Florstadt gibt darüber hinaus noch einen Zuschuss in Höhe von maximal 1.500 Euro pro Anlage.

Auch bei städtischen Einrichtungen setzt Florstadt auf Sonne. So bot das Bürgerhaus Leidhecken beste Standortvoraussetzungen. Der über die Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird komplett in das Netz der OVAG eingespeist und vom Versorger vergütet. Das spült Finanzmittel in die Stadtkasse und spart etwa 2.520 Kilogramm CO2 pro Jahr. Auf das Dach des Kindergartens  »Sonnenschein« wird bald eine weitere Photovoltaikanlage gebaut.