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Klimaschutzteilkonzept »Integrierte Wärmenutzung«

Projekte des Kreis Groß-Gerau

Detail-Beschreibung

Im Zeitraum März/April 2010 wurde in Kooperation zwischen den Riedwerken und der Kreisverwaltung Groß-Gerau ein Vergabeverfahren für die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzepts (Wärmeatlas) für den Kreis Groß-Gerau durchgeführt. Im August 2011 wurde die Firma TSB (Transferstelle Bingen) mit der Erstellung der Studie beauftragt. Der Abschlussbericht liefert zunächst Ergebnisse auf der Grundlage von Analysen zur Wärmeversorgung im Kreis Groß-Gerau, weiter gibt er Auskunft über Potenziale der Energieeinsparung, der Energieeffizienz sowie der Versorgung durch erneuerbare Energien. Anhand eines Szenarienrechners, in dem für alle Sektoren das Einsparpotenzial und das Ausbaupotenzial zur Nutzung erneuerbarer Energie sowie Kraft-Wärme-(Kälte-)-Kopplung unterschieden nach dem Trend- und nach einem Klimaschutzszenario eingegangen wird, formuliert die TSB einen Vorschlag zu einem Klimaschutzziel für den Kreis Groß-Gerau: Emissionsminderung (CO2) in der Wärmeversorgung des Kreises Groß-Gerau um 49 Prozent bis 2030 (Basisjahr 2010). Die Sektoren beziehen sich auf private Haushalte, kommunale Liegenschaften, Gewerbe/Handel/Dienstleistung und Industrie. Jedoch werden für die jeweiligen Sektoren unterschiedliche Sanierungsquoten angenommen. Für die Sektoren private Haushalte und kommunale Liegenschaften liegt den Berechnungen eine ambitionierte Sanierungsquote von 3 Prozent pro Jahr zu Grunde. Für den Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie wird dagegen davon ausgegangen, dass die Sanierungsquote auf dem heute üblichen Level von 0,75 Prozent pro Jahr verbleibt. Begründet wird dieses Vorgehen von TSB damit, dass sich die Einflussnahme auf die unterschiedlichen Sektoren für eine Kreisverwaltung differenziert darstellt.

Das Klimaschutzteilkonzept können Sie im blauen Bereich unter »Dokumente« herunterladen.